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Marz 2012 (Deutsch)


Liebe Freunde,

neulich sah ich abends eine kurze DVD über Fanny Crosby. Zwischen der Erzählung ihrer Lebensgeschichte wurden einige ihrer Lieder gesungen. Als Säugling hatte sie durch die Inkompetenz eines angeblichen Arztes ihr Augenlicht verloren. Obwohl sie ihre körperliche Sehkraft nie wiedererlangte, öffnete Gott ihr die geistlichen Augen, sodass sie das Leben aus seiner Perspektive sehen konnte. Lieder wie „Seliges Wissen, Jesus ist mein", „O Gott, dir sei Ehre", „Ein herrlicher Heiland ist Jesus, mein Herr" und „Jesus führt mich allerwegen" sprechen von tiefem Glauben, Durchhaltevermögen und unvergleichlicher Hoffnung. Sie hat unsere Augen für den Reichtum von Gottes Gnade geöffnet.

Manchmal sind wir begrenzt durch das, was wir um uns herum sehen. Die Medien halten uns täglich auf dem Laufenden über alle Ereignisse und Themen, die uns zur Verzweiflung treiben könnten. Dazu kommt noch unsere eigene Situation, die manchmal ein düsteres Bild abgibt, und vielleicht kann uns auch unser Versagen jeglichen positiven Ausblick auf die Zukunft rauben. Bei der Heilung des Bartimäus (Markus 10,46-52) fragt Jesus: „Was willst du, dass ich für dich tun soll?" Diese bohrende Frage zwingt uns, ernsthaft über unser tiefstes Bedürfnis nachzudenken. Bartimäus antwortete: „Dass ich sehend werde." Ja, er sprach über das körperliche Sehvermögen, dennoch könnte das für uns alle eine gute Antwort sein, was meinen Sie? „Herr, ich möchte die Menschen so sehen, wie du sie siehst; ich möchte die Welt aus deinem Blickwinkel sehen; ich möchte das Leben realistisch, aber auch optimistisch sehen; ich möchte sehen, wo du in dieser Welt am Werk bist, und mich darüber freuen; ich möchte mit den Augen des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe sehen."

Bei meinen letzten Reisen hat Gott mir die Augen geöffnet. Kürzlich kam ich von einem Besuch im Territorium Norwegen, Island und Färöer zurück. Dort sah ich Offiziere und Heilssoldaten, die einen außergewöhnlichen Dienst in ihrem Umfeld leisten und eine bewegende Vision von einer lebendigen, engagierten Heilsarmee haben. Im Februar besuchte ich die Territorien Indien-Südwest und Indien-Südost. Mit meinen Augen sah ich die erstaunlichen Menschenmassen, die zu den Veranstaltungen kamen, die bewegenden Augenblicke, als viele an der Bußbank knieten, die Heilsarmeeprogramme in Kinderheimen, Krankenhäusern und unter benachteiligten Frauen. Ich sah, wie wichtig es ist, unter den Tausenden von Salutisten, die um einen herum sind, den Einzelnen zu sehen.

Dann, erst neulich, veranstalteten wir in Neuseeland eine Zonale Konferenz für Heilsarmeeleiter im Südpazifik und Ostasien. Das ist die Zone mit der größten internationalen Vielfalt. Die Offiziere, die ich dort sah, repräsentierten Salutisten in Korea, Japan, den Philippinen, Taiwan, Papua-Neuguinea, Australien, Singapur, Malaysia, Myanmar, Neuseeland, Fidschi, Tonga, der Mongolei, den Salomonen, Indonesien, Hongkong und Macao. Doch wir müssen diese internationale Armee mit unseren geistlichen Augen sehen. Wir sprachen viel über unsere unterschiedlichen Kulturen, trugen verschiedene Uniformen, brauchten Dolmetscher, um uns zu verständigen, und berichteten von unseren eigenen einzigartigen Lebensgeschichten. Doch da waren wir, Salutisten aus vielen Ländern, verkündeten den Namen Jesus, knieten gemeinsam im Gebet, dienten mit einem Herz für die Verlorenen, sehnten uns danach, die Menschen zu sein, als die Gott uns geschaffen hat, und waren bereit, seinen Auftrag zu erfüllen. Wir waren eins.

Natürlich werden viele diesen Brief erhalten, von denen ich nicht weiß, wie ihre persönliche Situation aussieht, oder die Gemeinde, der sie angehören. Doch ich weiß, dass ich an Salutisten schreibe. Wenn ich diese weltweite Vision mit Ihnen teile, ist mir bewusst, dass sie sich auch auf die persönliche und lokale Ebene auswirken muss. Vielfalt ist großartig, Spaltung ist schrecklich. Uniformität ist unmöglich, Einheit ist ein Geschenk. Wo auch immer Sie heute sind, mögen Ihre Augen weit offen sein für das, was Sie und Ihr Korps tun können, wenn wir gemeinsam vorwärtsgehen in die Welt der Verletzten, Gebrochenen, Einsamen, Besitzlosen und Verlorenen, um sie in Liebe auf jede erdenkliche Weise mit der verändernden Botschaft Jesu zu erreichen, die Freiheit, Hoffnung und Leben bringt.

Möge Gott Sie reichlich segnen.

Linda Bond
Generalin

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